Nach der Vertragsunterzeichnung 5 neue Auszubildende beim AWO Kreisverband Chemnitz und Umgebung e. V.

„Wir wollen unseren Fachkräftebedarf durch eigene Ausbildung decken“- Das waren nur einige der einführenden Worte von AWO-Geschäftsführer Jürgen Tautz anlässlich der Vertragsunterzeichnung mit den neuen Auszubildenden am 19. Juli 2010. Ab August bzw. September treten fünf junge Frauen im Alter von 18 bis 25 Jahren ihre Ausbildung zur Altenpflegerin bei der Arbeiterwohlfahrt an. Zwei von ihnen absolvieren ihren Praxisteil im Seniorenpflegeheim „Marie-Juchacz-Haus“ (Max-Saupe-Straße), die anderen drei im  Seniorenpflegeheim „Willy-Brandt-Haus“ (Johannes-Dick-Straße). Vor diesem Hintergrund unterschrieben sie ihre Ausbildungsverträge gleich vor Ort in der Einrichtung.

Die Begrüßungsrunde für die neuen Auszubildenden mit Kaffee und Kuchen gehört mittlerweile schon zur guten Tradition bei der Arbeiterwohlfahrt. In der entspannten Atmosphäre kommt man schneller ins Gespräch und es fällt leichter, Fragen zu stellen. Die Freude am Umgang mit den älteren Menschen haben die neuen Auszubildenden alle gemeinsam. In Praktika, vorherigen Ausbildungen oder der Arbeit in einem Freiwilligen Sozialen Jahr konnten alle bereits Erfahrungen im Berufsbild Altenpflege sammeln. „Ich habe in einem Praktikum einen Einblick in die Arbeit mit alten Menschen bekommen, dass konnte ich mir vorher gar nicht so vorstellen“, erzählt Ina Reindel (20). „Und es macht einfach Spaß, den Heimbewohnern das Leben leichter zu machen und ihnen einen schönen Lebensabend zu gestalten“, setzt Maria Nölte (18) hinzu.

Für die theoretische Ausbildung sind die Freie berufliche Schule Lugau gGmbH (nb Lugau) bzw. das Berufsfachschulzentrum für Gesundheitsfachberufe (F+U) in Chemnitz verantwortlich. Doris Kunz, Schulleiterin/ Geschäftsführerin (nb Lugau), und Herr Klatte, F+U, klärten zusammen mit Sylvia Voigt, Leiterin der Personalabteilung der AWO und den neuen Azubis die Formalitäten. Dabei konnten sie auch die erste Neugier auf die neuen Schulen stillen. Aussagen wie „Fachlich fitte Lehrer“, „moderne Räume“ und „ familiäre Atmosphäre“ weckten bei den zukünftigen Altenpflegerinnen Freude und natürlich auch Aufregung über ihren Start in den neuen Lebensabschnitt.