Kita Kindertagesstätte Naseweis Neuwürschnitz

Kooperation mit der Grundschule

Kooperation mit der Grundschule

Die neue Umwelt "Schule", die sich von der der Kita unterscheidet, sowie die neuen Erwartungen und Anforderungen an das Kind, stellen wichtige Bedingungen dar, die die Entwicklung, das Lernen und die Bildung der Kinder positiv herausfordern können. Entscheidend für diese positive Herausforderung ist, dass dem Kind entsprechende Bewältigungsstrategien und Kompetenzen zur Verfügung stehen. Die Förderung dieser Strategien und Kompetenzen setzt das Zusammenwirken des pädagogische Handelns von Kita, Grundschule und Hort voraus.

In besonders intensiver Kooperation stehen wir mit der Grundschule Neuwürschnitz ‚Schule des Friedens‘. Die Basis dazu bildet eine Kooperationsvereinbarung zwischen Grundschule, Hort und Kita.

Seit 2014 setzen wir gemeinsam mit dem Team der Grundschule und des Hortes im Rahmen unserer Anschwung-Initiative neue Maßstäbe für die Kooperation. Die 2015 erarbeitete Vereinbarung ist getragen von der gemeinsamen Verantwortung und Bemühung für das Wohlergehen der Kinder in der Übergangsphase von der Kita in die Grundschule. Die Kooperation bezieht die Eltern als Partner und die Kinder aktiv ein. Im Mittelpunkt aller Bemühungen steht die ganzheitliche Förderung der Persönlichkeit des einzelnen Kindes mit seinen Stärken,  Entwicklungsmöglichkeiten und seiner aktiven Selbstwirksamkeit. Auf dieser Grundlage streben alle Institutionen danach, bestmögliche Bedingungen zu schaffen, um die individuellen Lernprozesse der Kinder zu unterstützen und ihnen damit einen guten Schuleintritt zu gewährleisten.

Es ist unser gemeinsames Ziel, die Bildungsprozesse so aufeinander abzustimmen und auf-einander aufzubauen, dass kein Kind einen Bruch erlebt oder eine hohe Schwelle überschreiten muss. Grundschule, Hort und Kita verfolgen in diesem Sinne mit einer dialogischen Grundhaltung das Ziel, die Gemeinsamkeiten zu verknüpfen und die Unterschiede mit Akzeptanz und Toleranz zu managen (die Kooperationsvereinbarung ist gern bei der Leitung einsehbar).


Inhalte der Kooperation sind u.a.

  • regelmäßige Besuche der Kontaktlehrerin in der Kita
  • Schulentdeckungsreisen und Schnuppertage in der Schule 
  • Besuche im Hort
  • Lernnachmittage für die Schulanfänger in der Grundschule
  • individuelle Fallbesprechungen zur bestmöglichen Förderung der Kinder
  • Gemeinsame Gestaltung eines Elternabends in der Kita zum Thema
  • Welches Rüstzeug braucht ein Kind, um den Übergang bestmöglich zu meistern?

Es ist besser, Brücken zu bauen, anstatt Mauern.

Wir haben eine Brücke gebaut, die von beiden Seiten intensiv genutzt wird, die auf Vertrauen aufbaut und die an einem vorbehaltlosen Miteinander arbeitet.

Unser Team

Ein starkes Team

Wir wirken zusammen als ein Team aus:

  • zehn Erzieher/-innen mit staatlich anerkanntem Abschluss,
  • einer Erzieherin mit heilpädagogischer Zusatzqualifikation,
  • einer Erzieherin mit Leiterinnenqualifizierung
  • und einer Diplom-Sozialpädagogin.
  • Unser pädagogisches Team wird unterstützt von zwei Küchen-/ bzw. Reinigungskräften und dem Hausmeister.

Unsere Rolle als Pädagogen

Wir verstehen uns als offene, neugierige und entdeckende BegleiterInnen der Kinder. Worte, die diesem Selbstverständnis am ehesten nahe kommen, sind „BeobachterIn“, „UmgebungsschafferIn“, „ImpulsgeberIn“, „IdeenaufgreiferIn“ oder „flexible PartnerIn“, die die Aktivitäten der Kindern nicht verplant.

Das heißt für uns:

  • Wir schaffen eine Atmosphäre des Wohlbefindens,
  • hören den Kindern zu und beobachten sie,
  • wir stützen durch eigenes Interesse und aktive Begleitung die Forschungsprozesse,
  • lassen ihrer Neugier und ihren Ideen Raum,
  • stellen Ressourcen für die Aktivitäten der Kinder bereit und
  • geben ihnen Impulse und Hilfe - soviel wie nötig, so wenig wie möglich,
  • wir kommunizieren und reflektieren im Team die Erfahrungen mit den Kindern,
  • nehmen durch unser kooperatives, wertschätzendes Verhalten Vorbildfunktion ein und
  • sind Beratungspartner für Eltern und laden sie zum partnerschaftlichen Miteinander ein.

vgl. Reggio

In der aktuellen pädagogischen Arbeit wird das Beobachten und Dokumentieren kindlicher Bildungsprozesse als unsere vordergründige Aufgabe betrachtet. Wir arbeiten in Bildungstagebüchern mit dem Instrument der Bildungs- und Lerngeschichten, die mit Fotos und Zeichnungen die individuellen Lern- und Entwicklungsschritte der Kinder nachvollziehbar machen. Auf dieser Basis können wir uns mit den Eltern austauschen und gemeinsam gezielte Unterstützungsleistungen anbieten.

Grundvoraussetzung für die Unterstützung der kindlichen Bildung ist eine sichere Bindung. Wir wollen den Kindern als liebevolle Bindungspersonen zur Seite stehen, die sich ihnen einfühlsam und vertraut zuwenden und ihnen begleitende Unterstützung und Orientierungshilfe geben.

Die Fachkompetenz ist eine solide Grundlage für unsere Arbeit. Wir legen Wert auf ein hohes Ausbildungsniveau und sind bemüht, uns durch Fortbildungen stets weiter zu qualifizieren und neues Wissen in unsere tägliche Arbeit einfließen zu lassen.

Wir beschreiben, analysieren und bewerten die Qualität unserer Arbeit mit Hilfe des Qualitätsentwicklungsprogrammes „pädQUIS“ (Pädagogische Qualitäts-Informations-Systeme).

Wir nehmen uns Zeit für die wirklich wichtigen Dinge:

  • Zeit für die Belange der Kinder, wie Gespräche über das, was sie bewegt,
  • Zeit für einzelne Kinder, die besondere Zuwendung brauchen,
  • Zeit für Ideen, die sich im alltäglichen Leben ergeben,
  • Zeit für Mitspielen und Quatschmachen, hingucken und zuhören, fotografieren und schreiben...

Lernumgebung für Kinder

Mit dem Blick auf die vielfältigen Bedürfnisse gestalten wir die Spiel-, Erfahrungs- und Entdeckungsorte der Kinder möglichst abwechslungsreich - wir differenzieren sie, um somit das ungestörte, individuelle Spiel der Kinder, ihre vielseitigen Aktivitäten und Begegnungen miteinander zu unterstützen. Im Bereich der Kindergartengruppen ist so eine Lernumgebung entstanden, in der nicht jeder Raum allen Spiel- bzw. Bildungsbereichen gerecht wird, sondern in seiner Gestaltung und Ausstattung jeweils einem bestimmten Schwerpunkt oder Aktionsbereich vertritt.

Lernwerkstatt Bauen & Konstruieren Cafeteria „Genießerecke“ mit Spieleecke Lernwerkstatt Bewegen Atelier mit den Lernwerkstätten Färben Formen und NeuMida


Aktionsräume der Kinder:

Die Räume stehen allen Kindern des Kindergartenbereiches gleichermaßen frei zur Verfügung und werden von ihnen nach eigenen Bedürfnissen und Interessen genutzt. Dennoch ist jeder Raum auch „Heimatort“ für je eine Stammgruppe, in dem sich die Kinder und ihre Stammgruppenerzieherin finden können.

Zu unseren abwechslungsreichen Spiel-, Erfahrungs- und Entdeckungsorte gehören ebenso Waschräume, Flure und das Außengelände.

Die Räume unseres Krippenbereiches bieten den Kindern ein breitgefächertes Angebot an Gestaltungs- und Erkundungsmaterialien für ihren Entwicklungsbereich. Unser Ziel ist, die Lernumgebung für Kinder unter drei in der nächsten Zeit noch besser an die Bedürfnisse der Kinder anzupassen.

Lernwerkstatt Sinn & Licht Musikwerkstat Experimentarium Lernwerkstatt Musizieren und Rollenspiel

Anmeldung und Aufnahme

Unsere Kita ist eine Einrichtung für Kinder der Stadt Oelsnitz in der Regel im Alter von 1 bis 6 bzw. 7 Jahren.

Wenn sich Eltern für einen Krippen- oder Kindergartenplatz für ihr Kind in unserer Einrichtung entschieden haben, freuen wir uns auf ein persönliches Gespräch zur Voranmeldung, bei dem wir Einblick in unser pädagogisches Konzept und die Lernumgebung der Kinder geben.

Als Einrichtung mit Ganztagsbetreuung bieten wir Betreuungszeiten von 4,5 bis 6 Stunden sowie 9 und 10 Stunden an.

Der monatliche Elternbeitrag für einen Platz in unserer Kita wird per Satzung von der Stadt Oelsnitz einheitlich festgelegt und richtet sich nach Krippen- oder Kindergartenbetreuung, nach der Betreuungszeit und der familiären Situation der Eltern. Hinzu kommen die Kosten für die Bereitstellung von Frühstück, Obstmahlzeit, Mittagessen, Vesper sowie Getränken.


Eingewöhnung

Im Eingewöhnungsprozess unterstützen wir die Kinder, eine neue verlässliche Bindung zu uns und ihrer neuen Umgebung aufzubauen. Die Eingewöhnungszeit vor dem Tag der Aufnahme in eine unserer Gruppen ist flexibel. Wir versuchen den Kindern und Eltern soviel Zeit zu geben, wie sie benötigen, um einen positiven Einstieg zu finden und das Leben und Lernen in unsere Kita kennenzulernen.


Spielvormittage

Jeden ersten Mittwoch im Monat sind alle Kinder im Umkreis, die noch keine Kita besuchen, gemeinsam mit ihren Eltern zum Spielvormittag eingeladen. So können die Kinder gute Kontakte zu Gleichaltrigen knüpfen und die Eltern unsere Einrichtung besser kennen lernen.

Abgesenkte Betreuungszeit und Brückentage

Unsere dreiwöchige Abgesenkte Betreuungszeit während der Sommerferien und mögliche Brückentage werden gemeinsam mit dem Elternrat beschlossen und frühzeitig bekannt gegeben.

Familien, die während unserer Abgesenkten Betreuungszeit keine Unterbringungsmöglichkeit für ihr Kind finden können, unterstützen wir gern durch die Betreuungsangebote in Feriengruppen.

Unsere Arbeit

WIR STEHEN FÜR Neugier, Forscherdrang und die Eröffnung neuer Horizonte.

In unserer Arbeit orientieren wir uns am Sächsischen Bildungsplan, dem Konzept der Offenen Arbeit, an Ansätzen der Reggio-Pädagogik, den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Neurobiologie, wie Kinder ihre Welt entdecken, und unseren eigenen Erfahrungen. Im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns steht das Recht des Kindes auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit.

Unsere Überzeugung

Über unsere Arbeit

Der gesetzliche Auftrag der Kitas beinhaltet Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder. Unsere Kita ist eine Bildungseinrichtung.

Wir wollen das Kind auf seinem individuellen Bildungsweg begleiten. Wir wollen es darin unterstützen, durch Erfahrungen, durch Erkunden und Experimentieren zu lernen, eigene Strategien des Lernens zu entwickeln und seine Entdeckungen, Erlebnisse und Deutungen vielseitig zum Ausdruck zu bringen.

Wir verstehen unsere Kita als eine Umgebung, in der Kinder Sicherheit erfahren und Geborgenheit genießen. Gleichermaßen soll sie ein Ort sein, an dem Kinder forschen, hinterfragen und Dinge erproben können, um auf diesem Weg Anstöße zur eigenen Entwicklung zu bekommen.

Unserem pädagogischen Blickwinkel liegt der Gedanke der Selbstbildung zugrunde. Er wird geprägt von der Überzeugung, dass Kinder über ein großes Maß an Kompetenzen verfügen und interessiert sind, diese zu erweitern. Wir sehen das Kind als ‚Akteur‘ seiner Entwicklung, als ein aktives Wesen, das seine Welt ganzheitlich erforschen will.

Wir verstehen unsere Arbeit als eine innovative und zukunftsorientierte Pädagogik. Diese muss die aktuellen Belange der Kinder einbeziehen, sich mit den Kindern und ihrer Lebenssituation weiterentwickeln und eine Balance zwischen Tradition und Innovation herstellen. Wir wollen Kinder mit auf den Weg geben, was sie in ihrer Zukunft brauchen.

Willkommen in Starkland

Die Frage der gesunden Ernährung ist ein wichtiger Baustein ganzheitlicher Gesundheitsförderung und damit der gesunden Entwicklung der Kinder. Durch eine frühe Ernährungsbildung haben wir die Möglichkeit, Einfluss auf das zukünftige gesundheitsfördernde Verhalten der Kinder zu nehmen, so dass sie später gesunde Erwachsene werden können.

Die Kinder erleben während ihrer Zeit in unserem Haus zentrale Entwicklungsphasen und verbringen hier im Allgemeinen einen Großteil des Tages. Um viel Kraft und die nötige Energie zum Spielen, Lernen und Toben zu haben, spielt das vollwertige, abwechslungsreiche, vitamin-, mineralstoff- und ballaststoffreiche Essen und Trinken eine wichtige Rolle. Dabei sind wir uns unserer Vorbildwirkung in einem gesundheitsfördernden Verhaltens bewusst.

Je nach Betreuungszeiten nehmen die Kinder im Rahmen der Vollverpflegung bei uns das Frühstück, die Obstmahlzeit, das Mittagessen und das Vesper zu sich:

  • 4,5 Stunden (i.d.R. 7:30-12:00 Uhr) und 6 Stunden (i.d.R. 8:00-14:00 Uhr):
    Frühstück, Obstmahlzeit, Mittag inklusive Getränke
  • 9 Stunden und mehr (von der Bringezeit an):
    Frühstück, Obstmahlzeit, Mittag und Vesper inklusive Getränke

Das Frühstück und Vesper wird den Kindern, abgestimmt auf das Mittagessen, auf der Grundlage der von der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfohlenen Qualitätsstandards angeboten. Das Ernährungskonzept der Optimierten Mischkost gibt auf einfachste Weise Empfehlungen, wie der Bedarf an allen Nährstoffen für die Kinder basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen optimal gedeckt werden kann.


Optimierte Mischkost - die 3 einfachen Regeln für die Lebensmittelauswahl:

  • reichlich pflanzliche Lebensmittel und Getränke
  • mäßig tierische Lebensmittel
  • sparsam fettreiche Lebensmittel und Süßigkeiten

vgl. Müller

Die Zusammenstellung der Mahlzeiten erfolgt nach einem '4-Wochen-Plan', in dem Lebensmittel aufgeführt sind, die zu einer gesunden Ernährung beitragen und regelmäßig verzehrt werden sollen.

Die Kinder wirken bei der Auswahl der Zutaten für das gesunde Frühstück mit und helfen rege bei der Vorbereitung - sie schneiden Obst und Gemüse oder decken und dekorieren den Tisch.

Das Mittagessen wird uns vom Küchenteam des ‚Willy-Brandt-Hauses‘ der AWO Chemnitz bereitgestellt. Für die Gewährleistung einer bedarfsgerechten, optimierten Speiseplangestaltung und Speisenqualität arbeitet regelmäßig eine Arbeitsgruppe aus Fachberatung, Köchen, Eltern und Erziehern zusammen.

Das Angebot der Vollverpflegung in unserem Haus erfüllt die Lebensmittelinformationsverordnung - EU-Verordnung Nr. 1169/2011 vom 25.10.2011 (Genauere Informationen sind gern bei der Leitung erhältlich).

Zu den Mahlzeiten und über den gesamten Tag gewährleisten wir ein ausreichendes Angebot an ungesüßten Getränken. Wir bieten den Kindern Leitungs- und Mineralwasser, Früchte- und Kräutertees sowie verdünnte Fruchtsäfte an. Der Getränkespender ‚Kindertankstelle‘, der von Kindern unserer Kita erfunden und entworfen wurde, bietet den Kindern zu jederzeit die Möglichkeit, sich selbstständig mit Getränke zu bedienen.

Mahlzeiten sind immer auch ein kulturelles und soziales Ereignis. Neben dem Geschmack und der Zusammensetzung der Speisen geht es auch um eine angenehme Gesamtsituation, die viele unterschiedliche Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt. Wir lassen diese angenehme Atmosphäre zum einen durch einladend gedeckte Tische und appetitlich angerichteten Speisen entstehen. Im Bereich der Kindergartengruppen ist eigens für die Einnahme von Mahlzeiten unsere Cafeteria als ein Ort, der die Begegnung und Kommunikation fördert, entstanden.

Um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, geht es uns zum anderen darum, eine größtmögliche Selbstständigkeit und Selbstbestimmung der Kinder während der Mahlzeiten zu gewährleisten.


Wir ermöglichen den Kindern:

  • die Dauer ihrer Mahlzeiten in einem gewissen Rahmen nach ihrem eigenen Tempo zu bestimmen „Wie schnell oder langsam möchte ich essen?“
  • sich das Essen selbst aufzutun, sich Getränke einzuschenken und entsprechend ihren Fähigkeiten selbstständig zu essen, um dadurch die eigene Selbstständigkeit zu erproben „Was kann ich schon ganz allein?' 'Wo brauche ich noch Hilfe?“
  • ihre eigenen Bedürfnisse und Befindlichkeiten bezüglich ihres Hunger- und Sättigungsgefühls selbst einzuschätzen, indem sie ihre Essensmengen selbst wählen „Was erscheint mir für mich passend?' 'Wann bin ich hungrig, wann bin ich satt?“
  • nach eigenem Ermessen verschiedene Speisen, Geschmacksrichtungen und Konsistenzen kennenzulernen, um dadurch den eigenen Körper mit seinen Bedürfnissen bewusst zu erleben und selbst gut einschätzen zu können, und daraus eigene Vorlieben zu entwickeln „Was tut mir gut und was nicht?“

vgl. Sächsischer Bildungsplan

Die Kinder sollen so erleben, wie ihre Entscheidungen respektiert werden. Auf diese Weise können auch Kinder mit besonderen Bedürfnissen oder Krankheiten lernen, auf welche Gerichte sie verzichten sollten, um sich wohl zu fühlen. Das fordert von uns besondere Sensibilität für die kindlichen Bedürfnisse und Befindlichkeiten.

Wir pflegen in Fragen der gesunden Ernährung einen partnerschaftlichen Austausch zwischen Kindern, Eltern und Erziehern. Durch die gegenseitige Information und den Erfahrungsaustausch zu Essgewohnheiten und Vorlieben der Kinder erhoffen wir uns eine bedarfsgerechte Ernährungsgestaltung. Wir wollen die Kinder gemeinsam mit ihnen dazu ermuntern, sich aktiv und selbstverantwortlich zu beteiligen, um sich wohl zu fühlen und sich damit gesund zu entwickeln.

Praktikum und Ehrenamt

Wir begleiten in unserer Kita PraktikantInnen in ihrer praktischen Ausbildung zur ErzieherIn, SozialassistentIn oder HeilpädagogIn. Ebenso besteht bei uns die Möglichkeit, Praktika zur  Berufsorientierung (Schülerpraktika) zu absolvieren.

Wir geben gern Einblick in unser Berufsbild und in alle Aspekten unserer täglichen pädagogischen Arbeit. Um unsere  PraktikantInnen möglichst gut zu unterstützen, befindet sich derzeit eine Erzieherin unserer Kita in der Ausbildung zur Mentorin.

Wenn Sie Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit in unserem Haus haben, wenden Sie sich gern an uns. Wir würden uns sehr freuen.

Worauf stützt sich unsere Arbeit?

Es ist nicht einfach, Aussagen zu treffen, was Kinder in der Zukunft brauchen - wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Rückblickend auf die letzten 30 Jahre haben sich unser Bildungs- und Erziehungsverständnis und auch unser Bild vom Kind grundlegend geändert.

Deutschland ist ein rohstoffarmes Land - die Ressource dieses Landes ist die Innovationsfähigkeit und die Kreativität seiner Bürger. Häufig wird von einer Wissensgesellschaft gesprochen. Das ist irritierend. Denn es geht dabei nicht um die Anhäufung von Wissen, sondern um den Umgang mit Wissen: seiner Erschließung und Einordnung. Infolge veränderter gesellschaftlicher Bedingungen und des wissenschaftlichen Fortschritts bieten sich unseren Kindern heute andere Bedingungen zum Aufwachsen. Oftmals erschließen sich schon kleine Kinder ihre eigene Medienwelt. Der Verkehr, oft verplante Freizeit und Fernsehkonsum schränken die Kinder in ihren Bewegungs- und Begegnungsmöglichkeiten ein. Dadurch werden neugierige und kreative Kinder passiv und inaktiv. Sie finden keine Freunde zur Entwicklung gemeinsamer Spielideen. Ein Großteil von Kindern lebt in Eineltern- oder auch Patchworkfamilien und ist Bindungsverlusten ausgesetzt. Zudem leben wir in einer Zeit zunehmender Naturentfremdung.

„In der alten Industriegesellschaft des vorigen Jahrhunderts sollten die Menschen das in der Schule erworbene Wissen ein ganzes Leben lang anwenden. Deshalb brauchten sie gut eingeprägtes Sachwissen und solide Kenntnisse, auf die sie zeitlebens zurückgreifen konnten. In der Wissens- und Ideengesellschaft des 21. Jahrhunderts hat sich dieser Wissenspool enorm erweitert. Jetzt kommt es immer stärker darauf an, neue Herausforderungen annehmen und unbekannte Probleme lösen zu können. Die Schule wird ihre Schüler daher künftig nicht nur auf die Durchführung von Routinen, sondern in erster Linie auf die Bewältigung von Vielheit und Offenheit vorbereiten müssen. Damit ändert sich aber schlagartig auch die traditionelle Vorstellung von Bildung und Erziehung. Überall dort, wo Bildung stattfindet, geht es nun viel stärker um die Aneignung sogenannter Metakompetenzen, um die Entwicklung von Haltungen und Einstellungen, um die Bereitschaft, sich auf neue Herausforderungen einzulassen, um die Lust am Entdecken und Gestalten, um Engagement, Teamfähigkeit und Verantwortungsbereitschaft.“

Gerald Hüther

Kinder begehen mit ihren individuellen Stärken mehrere zum Teil sehr verschiedene Wege für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung und -entfaltung. Auf dieser Grundlage wollen wir ihnen ebenso einen Raum geben, in dem sie sehr viel Respekt und Zuneigung erfahren, einen großen Freiraum für eigene Ideen bekommen und Vertrauen in die eigene Leistung entwickeln können.

Wir stärken Stärken um Schwächen zu schwächen.

Im Lichlabor

Vieles von dem, was Kinder lernen, tragen sie nicht vorzeigbar in der Hand. Sie sammeln Erfahrungen, die sie stark machen für das Leben und erwerben Qualitäten, die dazu befähigen, den Anforderungen der Zukunft standzuhalten. Qualitäten, wie Teamfähigkeit, Flexibilität, bewegliches Denken, Urteils- und Kritikfähigkeit.

Wir unterstützen die Kinder darin:

  • selbstständig in lebenspraktischen, zwischenmenschlichen und gestalterischen Dingen zu werden
  • sich zu entscheiden, zu konzentrieren und sprachlich gut ausdrücken zu können
  • Spielpartner und Freunde zu finden
  • Solidarität, Toleranz und Verantwortung zu leben
  • ihre eigenen Ideen vorzustellen, weiterzuentwickeln und zu gestalten

Wie gelingt uns das?

Als innovative und zukunftsorientierte Bildungseinrichtung liegen unserer Arbeit die aktuellen Belange der gesellschaftlichen Situation der Kinder und die neuen Erkenntnisse darüber, wie Kinder ihre Welt entdecken, zugrunde.

Seit 2004 steht uns der Sächsische Bildungsplan für die Unterstützung der frühen Entwicklung von Kindern als Leitfaden zur Seite und gibt uns Orientierung für die Gestaltung unserer pädagogischen Arbeit. Der Bildungsplan führt die wichtigsten Aspekte, die im pädagogischen Wandel in Kitas eine Rolle spielen, zusammen und definiert Ziele für die aktuelle Bildung und Erziehung von Kindern. Die wesentliche Aussage des Bildungsplanes zielt auf die Entfaltung der individuellen Möglichkeiten eines jeden Kindes ab. Er beschreibt das Bild eines von Beginn an kompetenten, lernfähigen und wissbegierigen Kindes, das sich durch spielerische und kreative Tätigkeiten in der Auseinandersetzung mit seiner Umwelt bildet, und stellt das selbsttätige, aktive Lernen von Kindern deutlich vor die gezielte Vermittlung von Fähigkeiten.

Die Orientierung am Bildungsplan wies uns in vielerlei Hinsicht auf eine notwendige Veränderung der vorherrschenden Zielsetzungen und Organisationsformen in unserem Haus hin. Uns wurde klar, dass es weniger darum geht, Strategien zu finden, wie Kindern Wissen vermittelt werden kann, sondern mehr darum, wie es Kindern ermöglicht werden kann, sich ihr Bild von der Welt selbst anzueignen, eigene Entdeckungen zu machen und darauf aufbauend individuelle Lernstrategien zu finden.

Eines der Konzepte, dass den Intensionen des Bildungsplanes besonders entgegenkommt, ist das der Offenen Arbeit. Wir haben uns in den vergangenen Jahren sehr intensiv mit den theoretischen Grundlagen und praktischen Umsetzungsmöglichkeiten auseinandergesetzt und uns schließlich diesem Konzept voller Überzeugung verpflichtet. Bei der Orientierung am Sächsischen Bildungsplan führt für uns, wie auch für viele andere Kitas, kein Weg an einer offenen Pädagogik vorbei.

Die Wurzeln des Konzeptes der Offenen Arbeit liegen vor allem in den Ideen von Reformpädagogen, wie Jean Jacques Rousseau, Jean Piaget, Maria Montessori oder Alexander Sutherland Neill. Das Konzept fasste seit den 1970er Jahren Fuß in deutschen Kindertagesstätten.

„Offene Arbeit ist mehr als ein pädagogisches Konzept und erst recht mehr als ein verändertes Raumkonzept. Es handelt sich um eine Grundeinstellung zum Zusammenleben – speziell in der Arbeit mit Kindern. Offene Arbeit bedeutet vor allem: ins Offene denken, anderes als das Gewohnte für möglich halten, offen für neue Blickwinkel und Perspektiven sein, für Umdenken und Umhandeln. Im Kern geht es um eine veränderte Beziehung zwischen Kindern und Erwachsenen. Es geht darum, das Machtverhältnis zu reflektieren und neu zu justieren. Es geht darum, den Spuren der Kinder zu folgen und nicht gegen ihre Impulse, sondern mit ihnen zu arbeiten. Es geht darum, den Kindern einen Ort der Lebensfreude und des Abenteuers zu bieten, an dem sie Futter für ihre Neugier finden, Gelegenheiten bekommen, ihren Mut zu erproben, und auf Erwachsene treffen, die Zeit für sie haben. Es geht ebenso um soziale Verantwortung – als Teil persönlicher Freiheit. Offene Arbeit bedeutet, eine Lobby für Kinder zu bilden, sich einzusetzen gegen Willkür und Machtmissbrauch, für die Stärkung und Sicherung der Rechte von Kindern.“

Gerlinde Lill


Offene Arbeit heißt für uns,

  • offen zu sein für die Ideen, Bedürfnisse und Entwicklungspotentiale von allen Kindern und Erwachsenen
  • offen zu sein für neue Perspektiven und die kritische Überprüfung altbewährter Strukturen.

Wir haben uns mit einer offenen Haltung auf den Weg gemacht, haben erprobt, überdacht und neu gestaltet. Auf den Prüfstand gestellt haben wir unter anderem die Organisation unserer Gruppenstrukturen, die Nutzung der Räume, die Bedürfnisorientierung im Tagesablauf und die Angebote für Kinder.

In Bezug auf die Gruppenstrukturen in unserem Haus ist uns wichtig geworden, den Kindern sowohl die Sicherheit und feste Bindung einer erfassbaren Gruppe zu geben als auch den Freiraum zu lassen, sich Aktivitäten und Spielpartner in offen und vielseitig gestalteten Räumen eigenständig zu wählen. Die Stammgruppen mit der vertrauten ErzieherIn der Kinder bilden nach wie vor ergänzend zu den freigewählten Interessengruppen einen beständigen Ort, in dem sie Vertrauen, Geborgenheit und Sicherheit erleben.

In unserem Haus lebt eine Verbindung von Offenheit und fester Gruppenzugehörigkeit. Um für die Kinder ein ausgeglichenes Bildungsangebot zu schaffen, haben wir die zur Verfügung stehenden Räume in durchdachte Lernwerkstätten umgestaltet. Hier können sich die Kinder musikalisch, tänzerisch, handwerklich, künstlerisch, experimentierend, bauend, sportlich, sprachlich und durch Rollenspiel betätigen und ihren Interessen und Neigungen nachkommen. Kinder brauchen vielseitige Räume, um ihr Potenzial auszuschöpfen. Sie sollen von Raum zu Raum gehen dürfen, um selbst entscheiden zu lernen, was für sie gerade passt und welche Fähigkeiten sie aktuell weiterentwickeln wollen und können.

Die Kinder sollen durch die Vielfalt an Materialien zum Entdecken, Experimentieren, Konstruieren und Kreativ-Sein angeregt werden und damit ihre grundeigenen Kompetenzen stärken. Dadurch haben sie eine größere Auswahl an Spielpartnern und können durch das Zusammenfinden gemäß ihrer Interessen intensivere Beziehungen eingehen.

Mit viel Begleitung und Unterstützung führen wir auch die größeren Krippenkinder behutsam, je nach individuellen Bedingungen und Bedürfnissen, an die offene Arbeit heran.

„Kinder, die Vertrauen spüren, entwickeln oft ungeahnte Kompetenzen.“

Beate Andres


Wir vertrauen in die Kompetenzen und Entwicklungspotenziale der Kinder.

Durch die Offene Arbeit versuchen wir den Interessen und Bedürfnissen der Kinder zu entsprechen und ihre Spielfreude, Begeisterung und ihr Engagement zu unterstützen. Wir wollen ihnen auf diese Weise Vertrauen in die eigene Entscheidungsfähigkeit und ein großes Maß an Stärken- und Selbstbewusstsein mit auf den Weg geben. Unser Ziel ist, Kindern so viel Schutz wie nötig zu geben und ihnen so viele individuell angemessene Handlungsfreiräume wie möglich verschaffen

Wir sind überzeugt, mit unserem Weg eine innovative und zukunftsorientierte Pädagogik zu verwirklichen und uns auf die veränderte Lebenssituation der Kinder einzustellen.

Bewegung als Tor zum Lernen

Gerade in Zeiten von Bewegungsmangel sind wir uns der Bedeutung von Bewegung für die kindliche Entwicklung bewusst.

Bewegung ist eine grundlegende Voraussetzung für das Leben und Lernen. Ein Gewinn an motorischen Fähigkeiten bedeutet auch einen Gewinn an persönlichen Möglichkeiten.

Im Kindergartenalter hat ein Kind gute Entwicklungsmöglichkeiten für:

  • die koordinativen Fähigkeiten,
  • die Beweglichkeit und die Ausdauer.

vgl. Jahn & Senf

Wir sehen unsere Aufgabe darin, für die Kinder in den Zeitabschnitten, in denen sie ausdauernd und konzentriert am Gewinn einzelner Fähigkeiten arbeiten, anregende und bewegungsfördernde Umgebungen zu schaffen.

Dabei geht es uns weniger darum, Bewegungsmuster vorzugeben, sondern mehr den Kindern die Möglichkeit zu lassen, sich ihren aktuellen Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten entsprechend zu betätigen und auszutesten.

Das erreichen wir, indem wir sowohl drinnen als auch draußen möglichst vielseitige Gelegenheiten schaffen, die die Bewegungsfreiheit und die Lust am neugierigen Erkunden unterstützen. Wir versuchen zu vermeiden, dass die Kinder in unserem Haus an raumgreifender Bewegung gehindert werden.

Wir verfolgen das Ziel, dass sich Kinder ihre Bewegungsanlässe und -landschaften nach ihren persönlichen Fähigkeiten selbst gestalten und individuelle Lösungen für Bewegungsaufgaben finden. Auf diese Weise können einfache Bewegungen für jüngere Kinder und kompliziertere Bewegungsabläufe für ältere Kinder ermöglicht werden.

Elternpartnerschaft

Als Knotenpunkt in einem Netzwerk, das Familien unterstützt, wollen wir Partner sein für die Eltern und schätzen die Eltern als Partner für uns.

Partnerschaft heißt für uns, dass wir mit Eltern in einen konstruktiven Austausch treten und bei der optimalen Unterstützung der Kinder an einem Strang ziehen. Wir sehen dieses Miteinander als Prozess, der sich stetig weiter entwickelt.

Durch die Mitwirkung haben die Eltern die Möglichkeit, unseren Alltag besser kennenzulernen und am Erlebten der Kinder anzuknüpfen. Der Einblick und der Austausch mit den Eltern unterstützen uns bei der Reflexion unseres Konzeptes und unserer Alltagsgestaltung. Dafür braucht es zwischen Eltern und ErzieherInnen viel Offenheit und Vertrauen.

Das partnerschaftliche Miteinander gestaltet sich in vielen Bereichen unserer Arbeit:

Elternabende und Elternmitwirkung

Durch die zweimal im Jahr stattfindenden Elternabende ergibt sich die Möglichkeit, neben dem gegenseitigen Kennenlernen und der Kontaktpflege der Eltern untereinander, Einblicke in die Inhalte unserer täglichen Arbeit zu geben.

Für die Verständigung zu aktuellen Fragen haben Eltern die Möglichkeit, als gewählte Elternvertreter in unserem Elternrat oder als Mitglieder in Arbeitsgruppen mitzuwirken.

Anschwung-Initiative für frühe Chancen - Initiative Oelsnitz

Die seit 2014 existierende Initiative aus Eltern, Erziehern und Vertretern des Trägers trifft sich mehrmals jährlich und hilft, alle Bildungsakteure ins Gespräch zu bringen, sich aktuellen Themen und Entwicklungen der Kita gemeinsam zu widmen und Ideen zur Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung in unserem Haus umzusetzen.

Portfolioarbeit

Das Portfolio oder auch Bildungstagebuch ist eine Mappe, in der LernbegleiterInnen und Eltern gemeinsam mit Bildungs- und Lerngeschichten, Fotos und Zeichnungen dokumentieren, wie sich die Entwicklung des Kindes vollzieht. Die Eltern können auf diese Weise die Entwicklung ihres Kindes auch in der Kita mit erleben und das Kind selbst bekommt einen Blick auf seinen persönlichen Lebens- und Lernweg.

Entwicklungsgespräche

Pädagogen und Eltern finden sich einmal im Jahr, bei Bedarf auch öfter, zusammen, um sich über die Entwicklung des Kindes auszutauschen und zu analysieren, wie sich die Entwicklung vollzieht und welche Unterstützung sie eventuell benötigt.  

Feste, Aktivitäten, Projekte und Ausflüge

Durch gemeinsame Veranstaltungen mit Eltern, Kindern und Pädagogen können wir als Gemeinschaft zusammenwachsen. Die tatkräftige, unterstützende Mitwirkung vieler Eltern bei den Vorbereitungen unserer Feste wissen wir dankbar zu schätzen. Auch unsere Aktivitäten und Projekte können Eltern mit ihren Ideen und ihrem Engagement unterstützen und aufwerten.

Elternbefragung

Im Rahmen der Qualitätsentwicklung unserer Arbeit geben wir allen Eltern in gewissen Abständen die Gelegenheit für eine offene Rückmeldung durch Elternfragebögen. So können wir unsere Arbeit beständig bedürfnisorientiert gestalten und anpassen.

Information

Um unsere Arbeit transparent zu halten, haben Eltern immer die Möglichkeit, sich durch Infotafeln, Protokolle und Elternbriefe über aktuelle Entwicklungen in der Kita zu informieren.

Wenn Sie sich selbst einmal einen Eindruck vom Leben und Lernen in unserem Haus verschaffen wollen, sind Sie jederzeit herzlich willkommen